Wir erkunden Neapel

Mit einem Stadtplan ausgestattet wagten wir die ersten Schritte in Richtung Zentrum in einer Stadt voller Gegensätze, sehr gut erhaltene und renovierte Häuser grenzen an Bauruinen, sehr modern angezogene Bewohner kamen uns entgegen, aber auch eine Unzahl von Obdachlosen, sogar vor der Bank von Neapel rundeten das Bild ab. An die Haupteinkaufsstraßen grenzen kleine Gässchen, mit vielen winzigen Geschäften, aber auch Wohnhäuser in teilweise erschreckenden Bauzustand. Das Haus in dem sich zB unsere Ferienwohnung befindet, macht einen zum Nachdenken anregenden Zustand. Unsere Ferienwohnung allerdings ist neu renoviert.  Elektroinstallationen, die bedenklich scheinen und Müll überall rundeten das Gesamtbild ab. Nicht zu vergessen sind die vielen Mitglieder des italienischen Militärs, die das Stadtbild mitprägen.

„Gott sei Dank sind wir mit einem Schäferhund unterwegs, „ Gabi freute sich diesmal besonders über die Anwesenheit unserer vierbeinigen Begleitung, Chillie wird von vielen Vorbeigehenden gestreichelt, sogar das Militär wendet den Blick nicht von unserer sehr stolzen, aber extrem aufmerksamen Hündin.  Einige der uns entgegenkommenden Hund waren Rüden, leider extrem unerzogen, im Gegensatz dazu unsere Hündin, die diese Unerzogenen mit keinem Blick würdigte.

Gabi mit dem Stadtplan in der Hand lenkte unsere Wege durch die Einkaufsstraßen in Richtung Meer. Der durch die Stadt tobende Wind ermöglichte uns am Meeresufer stehend das Betrachten eines aufgewühlten Mittelmeeres, hohe Wellen mit Schaumkronen wurden an die Kaimauer gepeitscht, die Windböen waren allerdings so stark, dass wir sehr bald wieder ins Stadtinnere wanderten, um nicht gegen den Sturm ankämpfen zu müssen.

Gabi wollte einige Kleidungsstücke einkaufen, die ihr auf dem Weg durch die Stadt aufgefallen waren, leider waren die Verkäuferinnen in den einzelnen Geschäften nicht sehr kundenfreundlich, nicht einmal eine Anprobe von ausgesuchten Kleidungsstücken war möglich, daher blieben die Sachen im Geschäft und eine sehr wütende Gabi freute sich auf Norditalien, wo sie sicher besser bedient wird. Im Gegensatz zu den Verkäuferinnen, waren die Kellner und Kellnerinnen wirklich freundlich, Für Gabi wurde sogar eine Pizza aus dem Nachbarlokal besorgt, damit auch ihren Wünschen entsprochen werden konnte. Ja auch das ist Neapel, die Lokalbesitzer scheinen einander immer wieder auszuhelfen, ja beim Essen ist offensichtlich der Kunde König.

Nach einer ausgiebigen Stärkung wanderten wir langsam in Richtung Ferienwohnung, wir einige wirklich bemerkenswerte Taschen fanden. Langsam aber doch wurde der Wind unerträglich und wir versuchten möglichst rasch in die Wohnung zurück zu finden, nicht ganz einfach bei diesen engen stark verwinkelten Straßen, aber letztendlich fanden wir wieder zurück, warfen noch einen Blick auf unseren in einer winzigen Gasse geparkten Seat und stärkten uns mit Kaffee, noch ein Mal versuchte Gabi einige Kleidungsstücke zu erwerben, entweder stimmte die Farbe oder die Größe nicht, ja so wirklich bemüht hat sich in den Geschäften niemand.

Wirklich bemerkenswert war die Fülle von Chillischoten in allen Größen, als Wandschmuck, Schlüsselanhänger, Schmuckstück usw. Soll gegen den bösen Blick helfen haben wir recherchiert. Man soll sich diese künstliche Chillischote aber nur schenken lassen, stand als Anmerkung im Internet, auch gut wir ließen die Chillis wo sind.

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Einkaufszentrum 

Am Dienstag sollte das Wetter besser werden, kein Sturm 20 °, da wollen wir mit der Bahn nach Pompeij also ganz nahe an den Vesuv, vielleicht können wir dann einen Blick auf diesen Vulkan erhaschen, bis jetzt blieb er im Grau der Wolken versteckt, aber wir geben die Hoffnung nicht auf meinen die ladysontour.

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