Ein Tag in Pompeij

Nach einer etwas unruhigen Nacht, Chillie war bis etwa 1 Uhr morgens in Spiellaune wanderten wir in Richtung Bahnhof Garibaldi, wo eine direkte Verbindung nach Pompeij finden sollten. Noch nicht ganz klar war, ob wir mit unserer Schäferhündin mitfahren konnten, oder ob wir ein Alternativprogramm brauchten. Die Dame am Schalter war unendlich höflich, mit Beißkorb war das Mitfahren der großen Schäferhündin kein Problem.

Zum Abschied winkte uns die Dame am Schalter zu, eine wirklich freundliche Geste; auch die Militärmitglieder am Bahnhof lächelten unsere schöne Schäferhündin an, in Neapel ist man wirklich hundefreundlich. Im Zug selbst hatten wir bald Platz gefunden, die Chillie fand eine Art Höhle unter unseren Sitzen, im voll besetzten Zug waren wir echt froh, dass sie friedlich unter unseren Sitzen lag, nur hin und wieder ein leises Winseln und nicht erfolgreiche Versuche, den Beißkorb ab zu streifen. In Pompeij leerte sich der Zug, wir kauften die Tickets, die Dame am Schalter verkaufte uns die Tickets bewunderte Chillie und hoffte mit uns, dass wir auch mit dieser , für Italien recht großen Hündin die Ruinen besichtigen konnten, ansonsten sollte wir zu ihr zurückkommen und sie würde uns das Geld zurückgeben, die Chance mit Chillie in diese historisch höchst interessanten Ruinen hinein zu dürfen, betrüge etwa 90 %. Guter Dinge betraten wir den Eingang, zuerst einmal ein striktes Nein, dann aber mit Gabis Charme und dem gezeigten Beißkorb war der Weg frei.

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Wir durchstreiften planlos die wunderbar erhaltenen Ruinen, unendlich viele Fotomotive, den Vesuv im Hintergrund bewunderten wir die noch recht gut erhaltenen Straßen, Wohnungen, Tempelanlagen usw. Die einzelnen Bereiche der recht gut erhaltenen Stadt waren mit Nummern versehen, ohne Plan waren diese Infos für uns aber unbrauchbar. Trotzdem kamen wir aus dem Staunen und Bewundern nicht heraus, die Stadt ist riesig, hat drei Amphitheater, einige gut erhaltenen Mosaike in einigen Casas und unter anderem, so vermuteten wir eine große Bäckerei, der Backofen und die  noch gut erhaltenen Brunnen, ließen uns dies vermuten.

Mit Gabis guten Sprachkenntnissen konnten wir langsam zumindest ein Amphitheater ausfindig machen, dann die rettende Idee, die beim Ticketkauf übergebene Einkaufkarte war auf der Rückseite ein Plan der Stadt, wir waren gerettet und so fanden wir die Richtung zum Ausgang, machten noch einen Zwischenstopp im Museumsshop und begaben uns in Richtung Ausgang. Mit einem Auge den Himmel beobachtend, die Wolken wurden wirklich dichter, schlenderten wir, von vielen ungleich hohen Steinen und Übergängen stark gefordert in Richtung Bahnhof. In einer kurzen Pause genossen wir die typischen regionalen Köstlichkeiten und begaben uns zum Bahnsteig. Leider fanden wir den Schalter für Entwerten der Rückfahrkarten nicht, aber die Dame am Schalter des Ticketverkaufs erkannte uns mit Chilie wieder, lief zum Schalter zurück, entwertete die Karten, brachte diese wieder zu uns und wünschte noch einen guten Tag. So viel Kundenfreundlichkeit verdient eine besondere Erwähnung, vor allem in Süditalien, wo der Tourist nicht immer König ist. Mit einem wieder total überfüllten Zug ging es dann wieder in Richtung Neapel, der Zug war ein Schnellzug und so erreichten wir Neapel, diesmal war Chillie aber leider etwas unruhig, müde von den vielen Eindrücken gefordert, aber trotzdem froh ihr Rudel vollständig zu haben.

Ermüdet und von den vielen Eindrücken ebenfalls gefordert wanderten wir in Richtung Ferienwohnung, eine ausgiebige Pause war angesagt, und während Claudia und ich mit Chillie noch eine Runde machen, war Gabi für das Abendessen zuständig. Gemütliches Plaudern ein Glas Baileys, was will man mehr, meinen die ladysontour. Für uns geht es am Morgen wieder in den Norden Italiens.

Padua stand am Programm, aber das schlechte Wetter und ein verletztes Knie haben uns veranlasst nur die Nacht in Padua zu verbrigen und anschließen nach Hause zu fahren.

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