Vyssi brod ein Geheimtipp für eine erholsame Zeit

Wieder einmal sind wir in der  Tschechei gelandet, und da die von uns schon mehrmals gebuchte Ferienwohnung in Horni plana nicht verfügbar war, landeten wir in Vyssi brod, einem kleinen Ort unweit der österreichischen Grenze.

Zisterzienserkloster in vyssi brod

Claudia, Chillie und ich planten einige erholsame Tage, einen Tag in Passau, um unser Gewürzlager zu ergänzen und eventuell auch ein wenig im Sommerschlussverkauf zu stöbern.

Das Gewürzdepot haben wir nach einigem Suchen wieder gefunden, die wunderbaren Düfte und die gute Beratung hat mich zu neuen Ideen veranlasst, Mango Balsam als Essig für Salate wird in meinem Speiseplan definitiv aufgenommen und auch sonst gab es jede Menge an verführerischen Gwürzen, Senfvariationen usw.

Gleich neben dem Gewürzdepot gab es für mein Budget leider einen kleinen Laden mit wirklich netten Oberteilen  zu einem halbwegs vernünftigen Preis, also wurde ich auch da intensiv fündig und meine Garderobe ist wieder um ein paar bunte Besonderheiten reicher. Claudia war diesmal nur beratend im Einsatz, sie möchte einige überschüssige Kilos verlieren, und ihren Erfolg dann mit Neuzugängen des Kleiderschrankes feiern. Diesmal hat sie sich in vornehmer Zurückhaltung geübt. Aber im Eissalon gönnten wir uns je eine eisige Verführung, zwar mit vielen Früchten und Joghurt, aber immer nur low cab ist eine echte Herausforderung und ein kleiner Ausrutscher muss erlaubt sein.

Müde und mit einigen kleinen Einkaufssackerln beladen, kehrten wir in die kleine aber  wirklich empfehlenswerte Ferienwohnung zurück, der eingezäunte Parkplatz, die unmittelbare Nähe der Moldau, wunderbare Möglichkeiten mit dem Hund dem Fluss entlang zu marschieren . Jeder Entgegenkommende hat noch Zeit zu grüßen, ein freundliches Lächeln, ja in dieser Gegend gehen die Uhren noch etwas anders. Auch nur wenige Tage können da erholsam sein.

Am Ankunftstag hat uns der Vermieter die Wasserfälle des heiligen Wolfgang empfohlen, der Wanderweg führt durch den Wald , immer entlang eines kleinen Flusses und ist problemlos zu begehen.

Eigentlich wollten wir diese Wasserfälle gleich am ersten Abend begutachten, aber durch die Ernährungsumstellung war Claudia müde und zusätzlich drohten noch Gewitterwolken, so begnügten wir uns am ersten Abend mit einem kleinen Rundgang durch die Ortschaft, vorbei an der riesigen Burganlage ( Kloster) ein wirklich beeindruckender Bau.

Aber am Tag der Abreise wollten wir das Naturschauspiel in Angriff nehmen. Das wieder einmal voll bepackte Auto ließen wir am Parkplatz der Burg stehen und wanderten los.

Chillies großer Tag war angebrochen, ununterbrochen suchte und fand sie eine Möglichkeit ins Wasser zu springen, uns zum Spielen zu animieren, sie ist mittlerweile schon 11 Jahre alt, kann nicht mehr überall hoch springen, aber das rauschende Wasser war zu verführerisch und schließlich hat sie es nach ein oder zwei Versuchen dann doch wieder geschafft, aus dem naturbelassenen , teilweise wirklich rauschende Bach heraus zu kommen.

Der Wanderweg entlang des kleinen Baches ist wirklich abwechslungsreich, Gott sei Dank hatten wir beide Schuhe mit gutem Profil gewählt, denn teilweise mussten wir zwischen Steinen und Wurzeln etwas genauer auf den Weg achten. Chillie mit ihren vier Pfoten war besser dran, aber sie an der langen Leine den Bach entlang zu führen, war wie immer ein Abenteuer.

Der Bach suchte sich seinen Weg durch viele große Steine, nett anzusehen, aber dass dies schon der Wasserfall war, wurde uns erst bewusst, als wir statt der angekündigten 1h 20 Minuten zwei Stunden der Markierung entlang gewandert waren und noch immer das Rauschen des Wasserfalles vermissten.

Chillie im Paradies

Goolge sei Dank, wir stellen unseren Irrtum fest, marschierten zurück und bewunderten dann erst so richtig, die Wasserfälle, im Frühling werden die Wasserfälle in diesem Bereich schon spektakulärer sein. Jetzt im Hochsommer waren die kleinen Wasserfälle nett anzusehen.  Chillie fand auch eine Möglichkeit im Bereich der Wasserfälle zu spielen.

Zurück beim Auto stellten wir fest, dass Regenwolken aufzogen und so machten wir uns auf den Heimweg.

Als kulinarischen Abschluss kehrten wir beim Mostheurigen Karner ein, nachdem Claudia wirklich verzweifelt versucht hat, bei einer Autobahnraststätte Salat zu bekommen.

Salat und eine wunderbar knusprige Stelze entschädigten dann, kein Brot aber viel Salat machte die Stelze low carb oder so. Sie hat auf jeden Fall geschmeckt und wir machten schon Pläne für die nächste Erholungsphase im Bereich den Lipno,  auf diesem  wollten wir eigentlich auch noch eine Rundfahrt unternehmen, aber das erledigen wir das nächste Mal, wenn wir wieder dem hektischen Alltag entfliehen meinen die ladysontour.

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