Erholsame Tage in Marburg

Das Pfingstwochenende verbrachten wir drei Claudia, Chillie und ich in der zweitgrößten Stadt Sloveniens in Marburg.

Diese Stadt hat ein nettes kompaktes Stadtzentrum mit einer ausgedehnten Fußgängerzone. Unsere Ferienwohnung Isabella Appartements lag in unmittelbarer Nähe des Rathauses und des Hauptplatzes. Die Fenster der Wohnung blickten auf eine sehr belebte kleine Gasse, wo sich am Abend viele Marburger zu einem gemütlichen Plaudern trafen, bis etwa 2 Uhr morgens ging es da hoch her. Gott sei Dank waren die Fenster recht dicht.

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Ivan, der uns am Hauptplatz abholte, um uns zu unserem gesicherten Parkplatz zu bringen, gab uns einige Tipps für die drei Tage, wir waren mit einem Stadtplan ausgestattet und sollten die älteste Weinrebe bewundern, leider versperrte uns eine lautstarke Abendveranstaltung den Durchgang in Richtung Drau und damit zur Weinrebe, aber dafür war der Abendspaziergang am anderen Ufer eine wirkliche Entspannung, die bunten Lichter, die sich im Fluss wiederspiegelten, die ruhig dahinfließende „Drava“, Chillie, die ihre ständig nach einem Weg zum Wasser suchte und Gott sei Dank keinen fand, denn die mäßig dahinfließende Drau hat sicherlich keine hohe Wasserqualität.

Wieder zurück im Appartement überlegten wir den Plan für den Samstag, das Stadtzentrum mit der Mathäuskirche, davon natürlich die älteste Weinrebe und eventuell ein etwas erhöht liegender Aussichtspunkt war so das Programm.

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Der älteste Weinstock der Welt

Trotz der nächtlichen Wanderung mit unserer doch schon 11-Jährigen Hündin war sie am Morgen, so gegen 6 Uhr hellwach, und musste raus. Die Spuren des nächtlichen Treibens waren fast weggeräumt nur ein paar Wasserpfützen waren von den Putzarbeiten noch zu sehen, aber wir konnten zur Drau und zum ältesten Weinstock Europas. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf eine große Anzahl von Schwänen, die fast alle fauchend und sich aufplusternd ihr Revier verteidigten. Chillie wollte zuerst die drohende Gefahr nicht wahrhaben, aber nach den ersten Schnabelhieben in ihre Richtung ging sie sehr vorsichtig zu Werke. Wieder im Appartement hatten wir noch ein wenig Zeit uns von den Kampfszenarien zu erholen, bevor es zum ausgezeichneten Frühstück ging. Den Vormittag verbrachten wir  dann mit der Suche nach der Fremdenverkehrsinformation, und einen kleinen Rundgang durch die Altstadt, bis zum Stadtpark Marburgs.

Dort tummelt sich jung und alt, die Wiesen können zum Spielen, Faulenzen und so weiter genutzt werden, freilaufende Hunde spielen mit ihren Besitzern, ein wirklich netter Park zum Ausruhen. Neben einem kleinen Teich fanden wir eine Bank im Schatten und Chillie unsere Wasserratte konnte sich im Wasser tummeln. Mein Blick fiel auf die Pyramide, eine kleine Kirche mitten in den Weinbergen, dort oben sollten wir einen wunderbaren Blick über die Altstadt haben, leider war der Wind während des Aufstiegs eingeschlafen, die Sonne stand hoch am Himmel und wir alle waren froh, den Gipfel erklommen zu haben. Chilie trottete mit gesenktem Kopf hinter uns her, wir haben ihr doch etwas zu viel zugemutet.

Chillie brauchte eine Pause!

Der langsame Abstieg in prallem Sonnenlicht tat sein Übriges, wir alle waren froh, in der Ferienwohnung eine gründliche verlängerte Mittagspause genießen zu können. Am späteren Nachmittag marschierten wir, wie viele andere wieder entlang der Drau und erfreuten uns an dem leisen Windzug, der vom Fluss kam.

Sonntag in Marburg : Am Morgen das gewohnte Bild, die Spuren der Nacht wurden weggeräumt, die Menschen erholten sich, Ausnahme Hundebesitzer, die trafen  sich an der Drau, und wieder versuchte unsere Chillie ihr Glück mit den Schwänen, wieder waren diese weißen Wasservögel nicht gerade freundlich.

Die zu erwartenden hohen Temperaturen brachten unsere Pläne ein klein wenig ins Wanken, wir suchten und fanden den Weg zu den drei Teichen , ein wirkliches Naherholungsgebiet viel Wasser, viele Chancen für unserer Hündin sich im Wasser zu tummeln und jede Menge Artgenossen , die gleiches im Sinn hatten. Die Wege zu den Teichen sind seht gepflegt, für jedermann zu erreichen und eine gute Möglichkeit, den Alltagsstress ein klein hinter sich zu lassen.

Da auch am Sonntag, die Sonne keine Pause machte, erholten wir uns in der Ferienwohnung ehe wir dann am späteren Nachmittag die Schrebergärten von Marburg besuchten, ein gemütlicher Spaziergang entlang der Drau und als Draufgabe, die Begegnung mit einer netten Schwanenfamilie.

Am Montag, den Tag unserer Abreise, wollten wir den Ort Lasko besuchen, wo sich eine in Slovenien bekannte Brauerei befindet Mit Hund ist eine Besichtigung natürlich nicht möglich. Etwas enttäuschend war dann die Aussage, dass es keine Möglichkeit innerhalb der Brauerei gab, Bier einzukaufen. Nicht, dass wir so gerne Bier trinken, aber für diverse Festivitäten sind ein paar Raritäten im Keller sicher empfehlenswert.

In der Touristeninfo wurden wir dann fündig, und im Supermarkt der Stadt, gab es auch jede Menge an Bier zu kaufen und das auch noch zu einem wirklich vernünftigen Preis.

Zufrieden mit den wirklich netten Tagen rüsteten wir für die Heimfahrt, die klassischen Arbeiten warteten zu Hause, denn am letzten freien Tag der Pfingstferien wollten wir nach Sopron fahren, Claudia hat einige Prüfungen bestanden und das muss doch mit einem großen Eis gefeiert werden , meinen die ladysontour.

Die Eisbecher in Sopron sind besonders groß 😀

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