Verona, auf den Spuren von Romeo & Julia

Für die Herbstferien zwischen 26 .Oktober und 2.November hatten wir schon lange eine kleine Italientour geplant.

Leider hat Hans für diese 8 tägige Tour keinen Urlaub bekommen und so konnte er uns nur nach Verona begleiten, eine Unesco Weltkulturerbe Stadt mit wirklich italienischen Flair, Eine Unzahl an netten Häusern, wunderbare Brücken über den Etsch, Boutiquen an allen Ecken und Enden, jede Menge an Lederwaren, dazwischen wunderbare Häuserfassaden, kleine Balkone, einladende Cafés und nicht zu vergessen das wunderbare Amphitheater.

 

Die Fahrt nach Verona war für uns alle eine echte Herausforderung. Vier Erwachsene Gabi hat uns travelersontour begleitet, jede Menge Gepäck und mit an Bord Chillie unsere treue vierbeinige Begleitung. Der Kofferraum war bis oben hin vollgepackt, Gabi, Chillie und ich teilten uns die Rückbank mit einigen kleinen Gepäcksstücken, aber irgendwie hatten wir es dann doch einigermaßen gemütlich.

Die Ferienwohnung in unmittelbarer Nähe von Verona kannten wir schon vom August und leider auch das Wetter, Regen, aber angenehme Temperaturen und ein unübertroffen mildes Klima.

Nachdem wir alles Gepäck verstaut hatten, meldete sich er Hunger, eine kleine Runde um das Zentrum von Peschera del Garda, Gabi kannte diesen idyllischen Ort noch nicht, einige Minieinkäufe, wir hatten ja keinen Platz im Kofferraum und wir standen vor der uns gut bekannten Pizzeria. Pizza und Pasta, auch der Vino schmeckte und dann suchten wir noch einen Platz, wo wir einen Blick über den nächtlichen Gardasee machen konnten, beeindruckend waren die vielen kleinen Lichter der am See gelegenen kleinen Dörfer,

Wieder in unserer Ferienwohnung zurück genossen wir noch ein Glas des von Gabi mit gebrachten Weines und dann erholten wir uns von der doch mehr als 8 stündigen Fahrt, denn für den nächsten Tag war ein Rundgang durch Verona geplant.

Ohne Wecker hatte ich echt verschlafen und so marschierten Chillie und ich erst gegen 7 Uhr morgens los, eine ungewohnt späte Stunde für die Morgenrunde mit unserer Hündin, aber der Regen als unliebsamer Begleiter war ein gewohntes Bild am Gardasee

Frühstück mit allen gemeinsam und dann die Suche nach einem Parkplatz, der vielleicht auch noch bewacht ist, Claudia und Hans fanden das Gewünschte mit Hilfe des Navis, nur in Verona war das gewünschte Parkdeck sehr beliebt und daher bereits voll, aber wir fanden für unseren Kombi doch ein nettes Plätzchen und machten uns auf den Weg in die Altstadt, das Amphitheater besuchten Claudia und Gabi, Hans, Chillie und ich umrundeten das wunderbar erhaltene Denkmal auf der Suche nach der Touristeninfo, fanden diese nach einigem Suchen auch, versorgten uns mit Stadtplänen und nach einer ausgiebigen Stärkung mit Pizza usw machten wir uns auf den Weg zu Julias Balkon, anschließend zum Piazzo Erbe mit einem netten Markt und dann wieder durch die Altstadt zum Ufer des Etsch, über die Promenade zurück zum Auto.

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Der Fluss Etsch

Schon während wir Kaffee und Tiramisu genossen, kam uns die Idee einen sehr verfrühten Eierlikörpunsch zu organisieren, Eierlikör und Sprühtopic mehr war nicht zu besorgen. Nur in Italien gibt es keinen Eierlikör, Hans war entsetzt, die Alternative Schokolikör mit Schlag schmeckte auch, und in einer Vinothek erstanden Gabi und Hans noch 18 Flaschen super tollen Rotwein und Rose, wunderbar, aber wie sollten wir denn dies auch noch unterbringen?

Am nächsten Morgen konnten wir dann die Frage mit:´´ ja es geht doch  ´´, beantworten, noch ein Rucksack mehr auf der Rückbank während  Fahrt zum Flughafen in Rom, wo uns Hans in Richtung Österreich verlassen musste. Übrigens ist er schon wohlbehalten in Wien angekommen Gott sei Dank , Claudia übernahm ab diesem Zeitpunkt das Steuer, begleitet von Starkregen und einigen typischen Italienern am Steuer , kein Blinken einfach vor die Motorhaube fahren, landeten wir in Neapel. 3 spurige Straßen 5 Autos nebeneinander Hupen, keine Vorfahrt beachten, Claudia beherrscht mittlerweile die Fahrweise in Italien perfekt. Ein Blick aus dem Fenster in die typischen Gassen von Neapel und Gabis Aussage : Bin ich froh, dass wir mit einem Schäferhund unterwegs sind ´´ rundete das Bild ab. Neapel ist wirklich anders, für uns Österreicher, die eine halbwegs saubere Straße gewohnt sind, bot sich ein einfach total anderes Bild, Müll, halb verfallene Häuser, enge Gassen, verbeulte Autos, ja wir sind im Süden Italiens angekommen.

Nachdem wir unser Gepäck in der kleinen Ferienwohnung in einem echt alten Haus untergebracht hatten, machten wir noch eine kleine Runde direkt am Hafen, mit Chillie war das überhaupt kein Problem, wir wurden zwar bestaunt, aber die Hündin ist wie ein wirklicher Schutz gegen unangebrachte Pöbeleien.

Für Morgen ist dann ein ausgiebiger Stadtrundgang geplant, wir wollen uns auch in den unaufgeräumten Gassen Neapels verlieren und die Atmosphäre dieser Stadt aufnehmen, meinen die 3travelersontour, diesmal wieder in rein weiblicher Besetzung , aber nur für Neapel und im Anschluss Padua, Hans hat für weitere geplante Reisen schon einige Urlaubstage frei bekommen, wir  werden dann also wieder in der neuen Besetzung unterwegs sein.  Neapel wir kommen, meinen die ladysontour (travelersontour)

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