Der Heimweg führte über Zagreb

Wie immer sind die freien Tage wie im Flug vergangen , die Abreise stand am Freitag am Programm. Wenn wir schon einige Naturschönheiten dieses Landes gesehen haben, dann sollten wir doch auch kurz in Hauptstadt besuchen, einen kleinen Umweg ist diese Stadt sicher wert. Wir packten rasch unsere Taschen und Koffer in den Seat Kombi, ich freue mich immer wieder über den riesen Kofferraum , Claudia suchte ein Parkdeck im Zentrum und schon ging es los. Da es im Gebirge überall sehr nebelig war, entschloss sich Claudia , diesmal wirklich alle Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten. Diese  Entscheidung war eine extrem nützliche Aktion, denn die Polizei sperrte einen Teil der Autobahn, führte alle Autos über eine Raststätte, wo zirka 50 – 60 Polizisten mit Funkgeräten ausgestattet,alle Autos aufhielten , die knapp davor in ein gut getarntes Radar gestolpert waren. Siegessicher schlichen wir quasi an den Beamten  vorbei, setzten dann unsere Fahrt fort, eigentlich konnte es gar keinen freien Beamten geben, alle waren scheinbar auf der Rastplatz im Einsatz, sicher ist sicher und auch mit 100 km/h kommt man relativ rasch voran. In Zagreb selbst, folgten wir den Anweisungen des Navigationssystems, aber das Parkdeck war wie vom Erdboden verschluckt, nach einigen Versuchen, fanden wir direkt vom Hauptbahnhof ein Parkdeck, das mit einem Einkaufszentrum verbunden war. Die Kombination ist für Einheimische sicher super, wir mussten uns erst einmal orientieren. Was tat unsere Hündin, die unsere Anspannung spürte, sie versuchte uns auf ihre Art zu beruhigen, blieb brav zwischen uns und erntete viele positive Blicke und auch so manche Streicheleinheit. Ja ein Schäferhund auf Reisen scheint eine Seltenheit zu sein. Schließlich fanden wir eine Treppe, die ins Freie führte, entdeckten sehr rasch einen wunderbaren Park mit Springbrunnen, anschließen gings an der Kunstgallerie vorbei in Richtung Fußgängerzone und dann zum Hauptplatz, wo eine Reiterstatue an kriegerische Auseinandersetzungen erinnerte, das Kaffee Aida, eine Erste Bank , eine Billa Filiale usw machten wieder einmal deutlich, wie klein Europa eigentlich ist. Von weitem konnten wir auch den Kirchturm der Kathedrale entdecken, wo ein Turm bereits renoviert und der andere eingerüstet war.

Das gotische Portal stand schon in neuem Glanz vor uns, ebenso die goldene Marienstatue direkt vor der Kirche.

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Am Kapitol vorbei schlenderten wir durch einige kleine Gassen mit netten Kaffeekäusern, Pizzerien usw in Richtung Blumen und Gemüsemarkt, die roten Schirme deuteten darauf hin, dass wir richtig waren. Die Bauern der Umgebung boten einheimische Produkte an, aber auch Unmengen an Südfrüchten und zu unserem Erstaunen Ananas wurden angeboten. Wir erinnerten uns an den Morgen, wo wir an zerbombte Häusern, Häusern ohne Fassade vorbeigefahren sind. Zwei Autofahrstunden später, ein ganz anderes Bild, ein junge Hauptstadt im Aufbruch, überall wird renoviert , schöne Hotels laden zum Verweilen ein, wir aber suchten unseren Weg zurück zum Auto, es warteten noch einige Kilometer auf uns. Chillie war wie immer in einer großen Stadt mit Schnüffeln beschäftigt, andere Hunde waren kaum interessant, aber von diesen gab es eine ganze Menge, fast alle ohne Leine. Wir bewegten uns zum Parkdeck zurück, und bei der Ausfahrt stellten wir wieder einmal fest, die Parkgebühren sind in Kroatien wirklich günstig. Auf der Fahrt zur Autobahn fanden wir Zeit, auch die Hochhäuser an den Einfahrtstraßen anzuschauen, da gab es noch jede Menge zu tun, auch da waren die Fassaden teilweise in einem wirklich bedenklichen Zustand, in Kroatien sind die Spuren der Kriegsereignisse noch allgegenwertig.

Sehr rasch fanden wir unseren Weg zur Autobahn, so wenige Autos, wie zu diesem Zeitpunkt unterwegs waren empfanden wir als sehr angenehm, genau so unkompliziert waren dann alle Grenzübergänge, unsere Pässe wurden kontrolliert, aber das wars auch schon und so erreichten wir rasch Graz und dann war es mit der einsamen Autofahrt vorbei, Freitag Nachmittag wollten viele nach Hause, so auch wir . Es wird aber heuer sicher noch ein paar Beiträge von uns geben, wir freuen uns schon jetzt darauf Chillie den romantischen Weihnachtsmarkt in Regensburg zu zeigen, bis dahin ist aber noch etwas Zeit, meinen die Ladysontour.

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