Mit dem Audio Guide durch Triest

Der erste Tag am Meer war wirklich erholsam, wir haben Muggia, das kleine Städtchen in der Bucht von Triest, einigermaßen durchwandert und daher den Plan gefasst, mit der Fähre nach Triest und dort durch die Hafenstadt zu schlendern.

Da wir wirklich überpünktlich an der Anlegestelle der Fähre waren, hatten wir noch genügend Zeit, den vor dem Hafen vor Triest wartenden Schiffe zu zusehen.

Vom Hafen von Triest näherte sich dann allmählich ein Schiff das offensichtlich Kurs auf den Hafen von Muggia nahm, die Fähre fuhr also auch am Samstag nach dem angegebenen Plan, für italienische Verhältnisse sogar total pünktlich. Wir konnten auch wirklich mit unserem großen Hund Chillie an Bord, allerdings nur mit einem Beißkorb, Chillie war total unglücklich und winselte die gesamte Überfahrt laut vor sich hin, Gott sei Dank waren wir fast allein auf der Fähre.

Der Industriehafen mit den Containerverladestellen und den davor liegenden Containerschiffen war ein wirklich beeindruckender Anblick, so etwas sieht man nur von der Seeseite aus, wir waren wirklich begeistert, auch wenn unsere vierbeinige Begleitung ununterbrochen jämmerlich jaulte.

In Triest angekommen, suchten wir wie fast die Touristeninfo auf, um uns mit kostenlosen Stadtplänen versorgt, auf Erkundungstour zu begeben. Die wirklich nette und bemühte Angestellte schlug mir allerdings vor, mit einem Audiogiude ausgestattet und mit Plänen versehen etwas mehr Information von Triest zu erhalten. Die 8€ waren wirklich gut investiert. Wir erforschten mit viel historischen Hintergrund versehen einen wirklich interessanten Teil der Stadt, erklommen die Burg, besichtigten wirklich tolle Kirchen, fanden das römische Theater im Zentrum Triests und waren nach etwa 3 Stunden reif für einen Kaffee . Am Canal Grande besuchten wir ein kleines Cafe, die Besitzerin versorgte zuerst einmal unsere schon sehr müde Chillie mit Wasser, brachte rasch die beiden wirklich guten Capoccinos und wir stellten fest, dass wir mit etwas Glück die Fähre gegen 14 Uhr zurück nach Muggia erwischen konnten. Vorausgesetzt wir verzichteten auf den sonst in Italien üblichen Einkaufsbummel.

DSC_5092
Teatro Romano
DSC_5077
Cathedrale San Giusto
DSC_5067
Decke der S. Maria Maggiore

Die letzten Sehenswürdigkeiten, das Theatro Guiseppo Verdi und die alte und neue Börse konnten wir noch gemütlich besichtigen, trafen völlig überraschend  sogar noch einige Bekannte, plauderten ein wenig. Dann gaben wir unsere Audioguides zurück, erreichten bequem die voll besetzte Fähre.  Chillie war wieder völlig empört und verzweifelt, ihr Beißkorb musste wieder vor die Schnauze, Vorschrift in öffentlichen Verkehrsmitteln in Italien, da halfen auch die Leckerlis und die Streicheleinheiten von österreichischen Touristen, die ebenfalls mit der Fähre nach Muggia wollten nichts, erst im Hafen von Muggia, den Beißkorb wieder vom Maul weg, war sie friedlich und ruhig, trottete müde neben uns her und war froh, ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Auch Claudia gönnte sich nach dem verspäteten Mittagessen eine Erholungsphase, bevor es mit den Vorbereitungen für die kommenden Prüfungen weitergeht.

Einige erholsame Tage neigen sich wieder dem Ende. Sonntag (den 29.10 ) geht es wieder nach Hause, aber wir wollen eigentlich bald wieder einmal hierher zurück, dann ohne Audioguide , dafür aber ins Judenviertel von Triest, da soll es jede Menge an kleinen Läden geben, die Geschichte der Stadt kennen wir ja schon, meinen die ladysontour.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s