Erste Orientierungsversuche auf Cres

Die abendlichen Recherchen haben einen Besuch von Lubenice, einem wirklich alten kleinen Ort über eine angeblich tollen Bucht, den Versuch den Vrana See zu fotografieren und den Besuch eines Hundestrandes auf einem hundefreundlichen Campingplatz ergeben.

Da es nicht allzu viele größere Straßen auf der Insel gibt, war das Auffinden der notwendigen Abzweigung kein Problem, das alte Dorf an einer Anhöhe war auch von weitem zu sehen, die asphaltierte Straße war gut beschildert, nur war es ein echtes Auf und Ab 13 % Steigung, 10 % Gefälle, Serpentinen ohne Ende, Claudia liebt diese Art von Herausforderung, die möglichen Ausweichen versuchte sie sich einzuprägen, die Straße war die letzten 5 km von kleinen Steinwänden begrenzt, und war gerade breit  genug für unseren Seat wenn uns Autos entgegen kamen hatten wir Gott sei Dank immer in der Nähe einer Ausweichstelle, Zurückschieben bei 10 % Gefälle oder Steigung ist nicht gerade ein Vergnügen. Der kleine Ort ist mit Autos nicht zu befahren, ein kleiner Parkplatz vor dem Eingang war schon fast zugeparkt, wir fanden gerade noch einen Platz und dann eroberten wir diesen wirklich netten Ort. Die am Meer liegenden Buchten könnte man über Fusswege erreichen, aber der Ausblick von oben genügte. Eine sanfte Brise vom Meer machte die noch immer recht hohen Temperaturen erträglich und so durchstreiften wir die wenigen engen Gassen, sogar für Fahrräder fast zu schmal, genossen die wirklcih sehenswerte Aussicht und erkundigten uns, bei der sehr freundlichen Kellnerin in der Taverne, wie man den Vrana See sehen konnte.

Der Ort Vrana war  der passende Hinweis, wir erreichten diesen auch bald nachdem wir uns wieder durch die enge Landesstraße durchgequält hatten und nach einigen Fotos , der See ist das Trinkwasserreservoir der Insel und daher unzugänglich, versuchten wir den Ort des Hundestrandes zu finden.

DSC_4682
Der Süßwassersee auch Vrana See genannt

Gar keine leichte Aufgabe, aber mit viel Erfahrung fanden wir dann die passenden Hinweise. In einer wirklich sehenswerten Bucht liegt ein hundefreundlicher Campingplatz mit mehreren Hundeständen, Hundeduschen und daher jede Menge freundlicher Vierbeiner. Wieder waren nicht alle nach  Chillies Nase als Spielkameraden einzuordnen, sie musste einige der Artgenossen verbellen, na ja, aber ein italiensicher Jagdhund wäre wieder einmal ein Romeo für unsere Julia ( Chillie) Winseln unter beiden Tischen, Angebetete und Angebeteter waren sich einig, sie fanden sich wirklich anziehend. Schade, dass wir nach Hause wollten, die beiden hätten sich sicher noch stundenlang angewinselt. Wir waren uns einig, unsere Hündin hat eine echte Schwäche für Jagdhunde.

Der Rückweg war problemlos, wir fanden sogar eine offene Tankstelle. Den Weg zur Ferienwohnung kam uns schon sehr bekannt vor. In der Ferienwohnung angekommen, bereiteten wir ein schnelles Mittagessen und genossen, die Abkühlung durch die wenigen Regentropfen, die  der Natur der Insel unendlich gut getan haben. Nach einer ausgiebigen Rast sollte es dann in Richtung Beli weitergehen, die südliche Hälfte der Insel soll auch noch einiges bieten, wir werden es am Abend entdecken, meinen die ladysontour.

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