Cres, grüne Insel mit Charme

Die freien Tage vom 18.  bis zum 21. August waren für eine kroatische Insel reserviert, nicht allzu sehr von Touristen gestürmt und trotzdem  eine  bewohnte Insel mit einer Mischung aus Kultur und Natur.

Nach einigem Suchen und Nachlesen fiel die Wahl auf eine der größeren Inseln Kroatiens Cres, nur mit einer Fähre erreichbar, etwa 6000 Einwohner, viel Natur und doch ein paar kleinere Städte mit historischem Ortskern.

Die Ferienwohnung fanden wir rasch, wie immer über booking.com und dann gings  Freitag  am frühen Morgen, bei wirklich heißen 30 ° nach Kroatien.

Praktisch von unserem Heimatort weg, fuhren wir die längste Strecke über österreichische, slovenische und kroatische Autobahnen , nur die letzen Kilometer waren auf einer gut ausgebauten Landesstraße zurückzulegen. Die Strecke war gut beschildert, aber trotzdem waren wir froh am Morgen noch schnell die kroatischen Landkarten auf das Navigtionssytem draufgeladen zu haben, Kroatien ist doch ein Teil Europas, sollte man meinen.  Nicht so für das Navigationssystem Garmin, aber jetzt sind wir auch für dieses Land der vielen Inseln gerüstet.

Wir erreichten die gut beschilderte Zufahrt zur Fähre und waren dann auch das letzte Auto, das mit diesem Schiff mitfuhr. Hinter uns wurde die Auffahrt hochgeklappt und ab ging in Richtung Cres. Die kurze Überfahrt verbrachten alle an Deck und viele Augen richteten sich in Richtung der großen Insel, die für die nächsten Tage erobert werden sollte.

Rasch fuhren alle Autos von der Fähre ab und vorbei an einer endlos scheinenden Autoschlange, die alle von der Insel ans Festland wollten. Bei der Heimfahrt sollten wir wohl versuchen, möglichst früh von Cres weg zu kommen, aber vielleicht ist am Montag, der Drang die Insel zu verlassen nicht allzu groß.

Unsere Ferienwohnung in Merlin, einem Vorort des Hauptortes Cres, auf der Insel Cres fanden wir diesmal sehr rasch, dafür mussten wir aber etwas warten, die letzten Reinigungsarbeiten mussten erst abgeschlossen werden, wir waren aber auch eine Stunde zu früh angekommen. Die Zeit nutzten wir gleich, um uns ans Meer zu bewegen, ein verspätetes Mittagessen einzunehmen und einen kleinen Blick auf den Ort zu werfen.

Claudia war allerdings von der Hitze (gefühlte 40 ° ) und der doch etwa 6 stündigen Fahrt geschafft und wollte, wie im Süden üblich eine ausgiebige Siesta machen. Das taten wir dann auch und erst gegen 19 Uhr marschieren wir in Richtung Zentrum. Wir fanden am Anfang der Stadt einen kleinen Weg zwischen Gärten und Ruinen der Stadtmauer, der praktisch genau im Hafen endete , quasi im extrem belebten Teil der Stadt. Restaurants, Cafes, Eisdielen, kleine Geschäfte, alles auf kleinstem Raum aneinander gereiht.

Das war für unsere vierbeinige Begleitung etwas viel und so schlenderten wir durch einige wirklich enge Gassen wieder zurück zum Hafen. Dort fanden wir auch eine noch offene Touristeninfo, zwei Gratisstadtpläne,  aber keine Info über die Insel war die kärgliche Beute.

Wir wanderten dann entlang des Meeres zurück zur Wohnung, erstanden noch einige nette Badeanzüge und bewegten uns zur Ferienwohnung zurück, die hohen Temperaturen hatten uns alle vor allem Chillie geschafft. Langsam trottete sie neben uns her, nur einige Hunde musste sie am Meer unbedingt verbellen, noch alle Artgenossen sind Spielpartner.

Für den nächsten Tag war Lubjenice und der Vrana See am Plan , vielleicht auch ein Hundestrand, wir wollen ja auch, dass Chillie sich austoben kann.

 

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