Auf zur Jagd im Pinzgau

Genau am ersten verregneten Wochenende nach einer langen Schönwetterperiode hatten wir einige Wandertage im Nationalpark Hohe Tauern geplant. Eine Ferienwohnung in Hollersbach bei Mittersill auf etwa 1600 m Seehöhe sollte für diese erholsamen Tage unser Daheim sein.

Bei der Anreise begleitete uns ab etwa Schladming Dauerregen mit unterschiedlicher Stärke. Auch einige Straßenbauten, machten uns zu schaffen, wir waren aber trotzdem guter Dinge, ein paar ruhige Tage in Mitten der Berge lagen vor uns.

Chillie, die unsere Reisevorbereitungen intensiv beobachtet hatte, saß sehr angespannt auf der Rückbank, jede Kurve schreckte sie wieder auf und dann blickte sie gespannt nach vorne.

Das Navi führte uns über die Südautobahn, das Ennstal und dann über vorwiegend Landesstraßen bis nach Hollersbach und dann wie wäre es anders zu erwarten über eine wirklich enge Bergstraße mit echten, engen Spitzkehren zum wunderbaren Haus der Familie Hochwimmer. Eine wirklich herzliche Begrüßung, eine wunderbare Ferienwohnung und zu unser aller Freude eine 12-Jährige Mischlingshündin Ricka, die sofort mit Chillie Freundschaft schloss, wunderbar!!

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Wohnhaus von Familie Hochwimmer

Wir durften das Auto genau vor dem Eingang der Ferienwohnung parken, die Koffer und Taschen waren rasch in der Wohnung verstaut. Nach einer kurzen Orientierungsphase war auch das verspätete Mittagessen fertig und wir unternahmen den ersten Abendspaziergang im Pinzgau.  Durch die erhöhte Lage des Hauses hat man einen wunderbaren Blick auf die umgebende Bergwelt, diesmal wolkenverhangen, aber trotzdem beeindruckend.

In unmittelbarer Umgebung des Hauses gibt es einen Fischteich, zu tief für unsere sonst so wassersüchtige Hündin.

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Wir wanderten weiter, unter einem Weidezaun durch in den angrenzenden Wald, ein sehr unwegsamer Pfad brachte uns an eine winzige Anhöhe und da, vor Claudias Augen waren gelbe Punkte im Moos zu sehen, was bitte ist das, Eierschwammerl? Möglicherweise, aber bei der Kleinheit der Pilzköpfe war ich noch nicht ganz sicher, ein paar Schritte weiter, die nächsten Pilzköpfe und dann waren wir sicher, ja es sind Eierschwammerl. Claudias Entschluss stand fest, in aller Frühe, ob mit oder ohne Regen geht es am Morgen wieder in den Wald und mit einem kleinen Messer verstehen auf Schwammerljagd.

Ja auch der Regen hat wirklich etwas Gutes, er bringt Pilze hervor und die schmecken auch bei Regen super, vor allem die Jagd darauf ist ein Abenteuer, also auf zum Pilzesammeln meinen die Ladies on tour.

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Aussicht von anliegender Wiese auf den Nationalpark Hohe Tauern. Mit drohendem Gewitter 😦

 

 

 

 

 

 

 

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