Mit der Seele baumeln in Portoroz und Piran

In den Osterferien ans Mittelmeer, das war vor vielen Jahren eigentlich Tradition, die wir einfach nicht mehr weiter gepflegt hatten. Nachdem wir aber im Vorjahr ebenfalls zu Ostern von Laibach nach Portoroz gefahren sind haben wir heuer einfach eine Ferienwohnung gebucht und am Freitag später Nachmittag gings los. Claudia und ich hatten zwar beide bis etwa Mittag gegen 14 Uhr Dienst, aber dann stapelten wir die gepackten Taschen und Körbe ins Auto und fuhren, wie viele andere in Richtung Adria. Vom Regen begleitet erreichten wir nach etwa 5 stündiger Fahrt das uns eigentlich gut bekannte Portoroz, aber wir hatten durch die uns wie immer begleitende Hündin kein Hotel direkt am Meer, sondern ein Appartement am Hügel über der Stadt, enge Gassen, Sackgassen, aber nach einigen Fehlversuchen fanden wir unsere kleine Ferienwohnung, mit einem wirklichen Miniparkplatz für unseren Kombi. Wir verstauten unsere mitgebrachten Lebensmittel in der winzig kleinen Kochnische, hatten wir je so eine kleine Wohnung, wir dachten nach, eigentlich nicht, aber wir werden diese ja auch nicht dauernd benutzen. Eigentlich war ja alles vorhanden. Mit Chillie noch eine kleine Tour durch die angrenzenden Gassen, ein wachsamer Schäferhund hatte uns sofort entdeckt und die Umgebung mit lautem Bellen auf uns aufmerksam gemacht und dann versanken wir alle müde und voller Erwartung auf den langersehnten Spaziergang am Meer in die recht bequemen Betten.

Morgens um 5:00, Chillie winselte, sie musste dringend raus, na ja Claudia schlief tief und fest, ich nahm mit einigem Unwillen die Hundeleine, Chillie winselte erfreut, schnell ein kleines Wiesenplätzchen gefunden, und dann wieder zurück in die Wohnung, zufrieden schlief sie vor dem Bett ein und auch ich wachte erst durch die Morgensonne, die das Wohnzimmer erhellte auf. So gegen 7.30 war auch Claudia bereit mit zu gehen, am Schäfer vorbei in Richtung bergauf fanden wir eine gute Möglichkeit für Chillies Bedürfnisse und dann wieder rasch zum Frühstück, wir wollten ans Meer. Das Auto blieb am Parkplatz, wir marschierten los und endlich das Meer, Chillie versuchte  wieder und wieder, ob das Wasser doch  zu trinken war, vergeblich immer wieder Salzwasser, aber trotzdem sprang sie viele Male in die kalten Fluten, die ankommenden Wellen waren Gott sei Dank nicht zu hoch, wir schlenderten an den Hotelketten vorbei, in Richtung Hotel Bernardin und dort genossen wir unsere erste Kaffeepause, viele Hundebesitzer, Radfahrer Spaziergänger, vorwiegend ganze Familien verbrachten wie wir einige geruhsame Stunden an der slowenischen Küste. Die Sonne strahlte vom blitzblauen Himmel, wir waren allerdings froh, neben den T-Shirts auch noch einige Ponchos mit zu haben, denn am Vormittag war es trotz intensiver Sonneneinstrahlung recht frisch.

Gemütlich wanderten wir dem Meer entlang in Richtung Piran, ein wirkliches Kleinod an der Küste Sloveniens. Wir kennen das kleine Örtchen recht gut, erfreuten uns wieder an den engen Gassen, den wunderbaren Eisportionen und Chille als kleine Bergsteigerin, suchte sich ihren Weg über riesige Steine ins kalte Meer.

An der Küstenpromenade gings dann langsam wieder nach Portoroz zurück, vorbei an einem neuen Schiffsmuseum, wir wählten diesmal den Weg über die Einkaufspromenade im Schatten, da unsere Hündin diesmal hinter uns her trabte. Völlig ungewohnt, aber wir mussten ja noch die am Berg befindliche Wohnung erklimmen. Müde, aber wirklich sehr froh wieder einmal hier zu sein begaben wir uns in die Wohnung, Chillie wurde geduscht, das Salzwasser musste aus ihrem Fell, danach legte sie sich gemütlich nieder, die Augen fielen zu und wir werden erst wieder am späten Abend nach draußen zum abschließenden Gassi – Gehen bewegen, bis zum Sonnenuntergang ist ausruhen angesagt.

Morgen werden wir dann ein kroatisches Kleinod besuchen, Rovinj soll ein wirklich sehenswertes Städtchen sein, meinten Freunde von uns . Wir werden morgen feststellen, ob sie recht haben, meinen die ladysontour.

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