Kamenjak, ein Naturjuwel an der Spitze Istriens

Nach einem total verregneten Nachmittag in Pula und einer sehr regnerischen Nacht , genossen wir den trockenen Morgen, die Sonne bahnte sich ihren Weg durch die dichte Bewölkung. Wir nutzten die Wiese direkt vor dem Ferienhaus zu einer intensiven Spieleinheit mit Chillie

 

An diesem regenfreien Vormittag fuhren wir  nach Kamenjak , etwa 15 km von Pula entfernt, eine schmale Landzunge mit sehr vielen kleinen Buchten und einer sehr abwechslungsreichen Vegetation, dieses Gebiet wurde vor einigen Jahren zu einem Naturreservat

Ein Schranken öffnete sich bei der Einfahrt, wie von Geisterhand, keine Gebühr, wir waren erfreut, aber auch etwas unsicher, wie kommen wir dann wieder aus dem Gebiet heraus. Da wir aber nicht das einzige Auto waren, das sich über die mit Schlaglöchern versehene Schotterstraße bewegte, waren wir überzeugt, dass sich auch bei der Ausfahrt der Schranken öffnen würde.

Wir fuhren fast bis zum Ende der Landzunge, eine kleine Anhöhe ermöglichte einen wunderbaren Überblick über die vielen kleinen Buchten, die im  Sommer intensiv zum Baden genutzt wurden. Die steinigen Küstenteile sollten da kein Problem sein, in Kroatien gibt es wenige Sandstrände, die felsigen Wege zum Meer gehören zum Alltag. Da ich vor einigen Jahren schon in diesem Gebiet war, wollte ich Claudia die Safari-Bar zeigen, viele kleine Steintischchen und aus Bambus gefertigte Sitzgelegenheiten, die in  Bambushainen versteckt zu einer Kaffeejause genutzt werden können. Von einem steinigen Weg zur Küste konnte man jetzt viele dieser Miniinseln im Bambus sehen, die sonst vom Bambus versteckten Kinderspielbereiche waren auch gut sichtbar, wir durchstreiften das Areal, natürlich ohne die Möglichkeit Kaffee zu kaufen, aber dieses einmalige Ambiente sollte Claudia einfach sehen.dsc_3222

 

Ein Fischkutter mit Schleppnetz kreuzte vor der Küste, ein kleiner Leuchtturm, einige Latschen und wilder Lavendel säumten unseren Weg, wir entschlossen uns, einen kleinen Trampelpfad zu versuchen, gebückte Haltung, einige Dornenäste, aber ganz ohne Abenteuer wäre der Rückweg zum Auto sicher langweilig geworden. Wir marschierten zum Auto, keine Minute zu früh, denn es setzte wieder Regen ein.

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Wohin jetzt war die Frage, Rovinj ? Über eine Stunde Fahrzeit, da es  musste  doch in geringerer Entfernung noch etwas zu sehen geben. Unsrer Wahl fiel auf  Medulin, einem Ferienort mit einem schönen Weg entlang des Meeres.

Der Regen wurde immer stärker, aber wir hatten unsere Regenjacke an, wetterfeste Schuhe und so suchten wir einen Parkplatz und den Weg zum Meer. Wieder einmal eroberte unsere Hündin das Herz eines kleinen schwarzen Welpen, er begleitete uns bis zur Meeresstraße, erst dort konnte ihn seine Besitzerin ins Auto verfrachten und den kleinen Ausreißer wieder nach Hause bringen, wir waren erleichtert, wie schnell hätte dem Kleinen etwas passieren können, Blacky scheint öfter mit anderen Hunden unterwegs zu sein, denn die Besitzerin bedankte sich für unsere Fürsorge und packte den Kleinen ins Auto. Wir schlenderten den Quai entlang, einige kleinere Schiffe lagen vor Anker, eine kleine Windmühle wollten wir uns noch anschauen, dann aber gingen wir flotten Schrittes zurück zum Auto und fuhren zurück nach Pula.  Ein gemütliches Mittagessen, eine weitere Spieleinheit im Regen auf der  Wiese vor dem Haus und ein ruhiger Nachmittag mit einem guten Buch, einer Tasse Kaffee , auch das ist etwas für die ladysontour.

Da es die ganze Nacht durchgeregnet hatte ,entschlossen wir uns nach einer gründlichen Reinigung des Ferienhauses ( die Besitzer hatten uns das Versprechen abgenommen, der Hund bleibt nur im Vorraum und im Wohnzimmer , nun ganz so einfach ist das bei einer so pflichtbewussten Hündin nicht, sie musste ja immer überprüfen, ob alles in Ordnung ist, da war auch eine Visite der Schlafzimmer  notwendig.) sofort nach Hause zu fahren ein kurzer Stadtrundgang im Dauerregen reichte und Rovinj ist nur eine knappe Autostunde von unserem nächsten Ferienhaus zu Ostern entfernt. Eigentlich wollten wir diese von einigen Freunden empfohlene Stadt auf der Heimfahrt besuchen, aber nur bei Dauerregen ist auch eine schöne Kleinstadt kein Vergnügen und wir wussten ja, dass wir in etwa zwei Monaten wieder in der Nähe sein werden.

Die Heimfahrt im Dauerregen , teilweise sogar mit schneeglatter Autobahn verlief einigermaßen ruhig und das sehr späte Mittag-Abendessen schmeckte sehr gut. Auf dem Heimweg machten wir noch einen kurzen Spaziergang in die Hundefreitzone unserer Heimatstadt, damit war wieder eine kleine Bildungslücke geschlossen, der Weg vom Auto zur leinenfreien Zone war viel interessanter als das eingezäunte Areal selbst, aber wir konnten wieder eine kleine Bildungslücke schließen. Auf dem Weg zum Hundeplatz entdeckten wir auch einen netten Fitness Park. Mit den Rad bequem zu erreichen, ein neuer Vorsatz erwachte in Claudia, Im Frühling werde ich mich öfter an den Geräten versuchen, auch du könntest mitmachen , kam recht flott die nette Aufforderung . Wir werden sehen, ich werde mich also auch an den Geräten versuchen, ob wir dann super fit werden wird die Zukunft zeigen. Die nächsten beiden Monate werden wir unsere Körper durch gründliche Reinigung des Hauses , beginnende Gartenarbeit und möglichst gesunder Ernährung  vom Winterspeck befreien meinen die ladysontour.

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