Rastoke , Plitvitzer Seen im Miniformat

Der Morgen versprach nicht gerade durchgehenden Sonnenschein, Bewölkung zog auf, wir waren sicher, dass es irgendwann an diesem Tag regnen würde, im November durchaus möglich. Wir wollten aber ohnehin einen kleinen vertäumten Ortsteil von Slunji aufsuchen, das Mühlendorf Rastoke.

Das Navi führte uns wieder über die schon bekannte enge, kurvenreiche Straße,diesmal kam uns auch noch ein LKW entgegen, Claudias Reaktion sei dank, konnten rechtzeitig stehen bleiben, estmals kam ABS zum Einsatz, Millimeterarbeit von beiden Lenkern ein freundliches Lächeln von beiden, mein Blutdruck stieg enorm, aber alles ok, wir fuhren weiter. Unsere wenigen Kunas zwangen uns zum Aufsuchen eines Bankomaten, in dieser Gegend Kroatiens eine Rarität, aber auch die fanden wir in Slunj, knapp vor der Abzweigung nach Rastoke.

Eine enge Linkskurve und 100 m später erreichten wir dieses Kleinod. Vom gebührenpflichtigen Parkplatz aus sahen wir eine Infotafel, es sollte einige Wasserfälle geben, einige Mühlen , sogar wenige Restaurants. Los gings Chillies Nase war wieder einmal auf Wassersuche eingestellt, die ständig gespannte Leine kostete einiges an Kraft, aber die etwa 60 m hohe Brücke war dann doch zu angsteinflössend, es müsste aber doch  möglich sein, Wasser unter die Pfoten zu bekommen, ein kleiner Bach an der Straße war Chillis nächstes Ziel, das erste Lokal durfte mit Hund nicht betreten werden, eine echte Rarität im sonst so hundefreundlichen Kroatien, aber in Petros Fischlokal waren wir herzlich willkommen, nachdem Chillie über eine zirka 2 m stelle Böschung in den kleinen Bach geklettert war , konnte wir eine kleine Brücke überqueren, fanden einen wirklich uriges Lokal vor, durften mit der Hündin sogar über wenige Stufen ein weiteres Mal ans Wasser und waren dann an dem Tag die ersten Gäste, aber unserem Beispiel folgten dann einige Touristen. Die Speisekarte mit Holzeinband, Salz Pfeffer, Öl in winzigen kleinen Holgzubern, ein deutsch sprechender Kellner, eine Käseplatte mit regionalen Käsespezialitäten, serviert mit Honig, das alles war eine wirklich positive Überraschung.

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Gestärkt spazierten wir weiter, Claudia fand einige Fotomotive und Chillie fand immer wieder Möglichkeiten ins Wasser zu springen, die Leine war ständig gespannt, das feuchte Laub und meine Turnschuhe mit extrem wenig Profil machten die Sache für mich wirklich interessant.

Mit wirklicher Freude stellte wir fest tripadvasor hat nicht übertrieben , viele kleine Wasserfälle, ein Bach stützt in Etappen in einen größeren, kleine, stillgelegte Mühlen auf Pfählen aufgebaut, dienen jetzt als Wohnhäuser, in den Untergeschossen hat man dem ehemaligen Mühlenbächen Platz gelassen, es rauschte überall, die Mühlräder sind noch sichtbar, aber werden nur mehr vom Wasser umspült, ein wirklich interessanter kleiner Ortsteil zum Staunen und Verweilen. Der von uns benutzte Weg wurde durch viele große Steine und Chillies Wassersucht zu einem Hürdenlauf, wir entschieden uns, auch noch die andere Seite des kleinen Mühlendorfes zu bestaunen, und staunten wirklich, noch mehr Wasserfälle, in verschiedenen Höhen und Breiten waren von der Straße zu sehen, wir stellten fest, der kleine Bruder der großen Seen war einen Ausflug wert, die drohenden Regenwolken vermittelten eine wirklich märchenhafte Stimmung und wir fanden auch noch ein ganz besonderes Schild , einen Badeplatz für Hunde. Chillie fand den Platz alledings nicht so toll, der Fluß war für sie zu tief, so begnügte sich sich einmal kurz in die Fluten zu springen, zu zeigen, dass sie schwimmen kann und dann , sie durfte ja frei , dh ohne Leine gehen, neben uns her zu traben . Da die Wolken immer bedrohlicher wurden kehrten wir zum Auto zurück, konnten auf dem Heimweg mit Kuna ausgestattet auch tanken und machten es uns im Ferienhaus gemütlich. Wir mussten ja noch die nächsten Tage planen ,die Karte von Zagreb haben wir schon, aber am Donnerstag den 3.11.sollte es ans Meer gehen, in Senj sollte es nach dem Wetterbericht trocken sein, während  es im Nationalpark Plivitzer Seen regnen sollte, wir werden sehen, ob der Wetterbericht recht hat meinen die ladysontour.

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