Vormittag Weißensee Nachmittag Heimfahrt

Unsere wenigen Tage in Kärnten neigten sich dem Ende. Vom Vortag hatten wir, Ausnahme Nicole, einen gewaltigen Muskelkater. Die nächtlichen schweren Gewitter mit Starkregen waren weitergezogen, einmal mehr Sonnenschein und aufsteigender Wasserdunst, Chilie und ich unternahmen  wie immer unseren  Spaziergang um etwa         6 Uhr morgens, fanden eine große Regenpfütze und Steine, spielen am frühen Morgen einfach toll. Sowohl Claudia als auch Nicole sind bekennende Morgenmuffel und so nützte ich die ruhige Phase, um wieder den Kühlschrank zu leeren und etwas zu packen. Plötzlich ein lautes Gebell , Chillie war wieder einmal Wachhund und das am frühen Sonntagmorgen. Unsere Nachbarn hatten Gott sei Dank viel Verständnis. Wir trafen uns beim Verlassen der Wohnungen, ein Hund in der Nachbarwohnung, das haben wir gar nicht bemerkt. Familien mit Kinder sind Gott sei Dank verständnisvoll. Langsam erwachten auch unsere Schlafmützen , ein gemeinsames Frühstück und dann wanderten alle Reisetaschen und Rucksäcke, die neu entstandenen Taschen vor den riesen Kofferraum des Seat Kombi, drei Frauen, ein Hund viel Gepäck alles passte gerade noch hinein.

Datei 02.08.16, 11 26 03.jpg Wohin geht’s heute noch wollte unser sehr gesprächiger Vermieter wissen, an den Weißensee. Der Hinweis,  so weit als möglich den See entlang zu fahren, um die frei zugänglichen  Buchten zu finden war wirklich super. Wir erwischten einen der wenigen noch freien Parkplätze vor dem Allgemeinen Fahrverbot, und machten uns auf den Weg zu Ronacherfels, einen offensichtlich gut bekannten Gasthof. Unzählige Buchten, wo Hunde in den smaragdgrünen wunderbar gelegenen Bergsee hüpfen dürfen, für unsere wassersüchtige Hündin ein echtes Paradies, vorbeigehenden Wanderer, und davon gab es sehr viele schmunzelten, grüßten freundlich , blieben stehen und schauten Chillie zu wie sie einem Handballtorhüter ähnlich jedem Stein nachjagte. Die angegebene Zeit  von 40 Minuten eine Illusion nicht mit dieser Hündin, aber wir hatten ja auch nicht mehr Großartiges vor, die noch schonungsbedürftigen Muskeln waren für eine gemütliche Strecke sicher dankbar. Das kleine Imbisslokal mit wunderbarer Terrasse mit Blickrichtung See war sehr nett gestaltet, das Personal extrem freundlich, mit dem Hund auf die Terrasse ?  Ja selbstverständlich, wir bekamen einen extra großen Tisch, damit auch alle Platz hatten. Das Essen war wirklich super, die Fischvariation mit einigen Seefischen kalt und warm geräuchert ein wahrer Traum für Fischgenießer, aber auch die Schinkenpannini   schmeckten ausgezeichnet. Nur der aufkommende Wind deutete darauf hin, dass es vielleicht bald regnen sollte. Wir entschlossen uns zu einem baldigen Aufbruch, und verwarfen die Idee , den Rundgang um das Westufer auch noch durch zuführen, vielleicht nächstes Jahr.

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Die Region bietet eine große Vielfalt an Wandermöglichkeiten, ein weiteres Wochenende in der  Region ist sich eine wunderbare Idee Wieder jede Gelegenheit zum Spielen  im See ausnutzend,  erreichten wir den Parkplatz. Davor spürten wir erste kleine Regentropfen. Die noch etwas nasse Hündin sprang rasch auf die hintere Sitzbank, leider die falsche Seite, Nicole schob mit sanftem Druck die etwas erstaunte Chilie auf ihre vorbreitete Hundedecke und dann ging es nach einem notwendigen Tankstopp in Richtung Heimat, ein paar Telefonate ließen sich mi der Freisprecheinrichtung schon führen. Ja eigentlich sollte der Grillplatz schon einen fertiggestellten Boden haben, Steffi , Claudias Kollegin und wirklich gute Freundin hat schon jede Menge FLEISCH eigekauft, soll ich auch noch Saucen und Salat vorbereiten, der Grillplatz muss ja würdig eingeweiht werden, am besten gleich am Montag. Also Salat und Saucen sind sicher gut, aber wir tragen auch gerne etwas zum Grillen bei, nur erst ab Mittwoch. Am Montag holen wir das große Bett ab, das wir im Juni bestellt haben und eigentlich wollen wir noch nach Znaim oder zumindest nach Sopron, die freien Tage vergehen viel zu schnell.

Auf der Rückbank versucht Nicole noch ein Selfie mit der jetzt schon sehr schaumgebremsten Chillie zu machen , diese schlief friedlich zusammengerollt auf der Hundedeck. Das Selfie gelang. Wir schafften ähnliches auch am Nassfeld, nach einer halben Ewigkeit, vielen Fehlversuchen und einem einzig  wirksamen Mittel , der mitgenommene Spielzeugknochen in der passsenden Position.

Noch ein kurzer Stopp Kaffee für Claudia, Chille hatte einiges Wasser vom Weißensee im Magen- Darmtrakt und war für die dringend notwendige Pinkelpause sehr dankbar, nur auf den schwarzen großen Rüden, der sie mit gefletschten Zähnen anknurrte, hätte sie gerne verzichtet. Auch die menschlichen Ladys on tour nutzten den Stopp  , Chillie blieb immer sehr angespannt sitzen. Sobald sich eine verloren Geglaubte der Hündin näherten gab es ein Schmunzeln in der Umgebung, jede von uns wurde heftig mit erfreutem Jaulen und Hochspringen begrüßt, na ja das Rudel muss bei einem Schäferhund immer komplett sein, Nicole war erstaunt, auch sie wurde freudigst begrüßt. Eine so liebe Reisebegleitung, die viele Streicheleinheiten verteilt, die Hündin aber auch sehr exakt und kontrolliert führt, ist bei unseren noch geplanten Kurzreisen immer willkommen, vielleicht begleitet sie uns bald einmal wieder, wir alle würden uns sehr freuen.

Wieder im Auto wurden auch schon ein paar Ideen entwickelt, aber nicht mehr im Sommer 2016, für den Herbst gäbe es noch Möglichkeiten, wir werden sehen.

Da Nicole nicht weit von unserem Haus entfernt wohnt, brachten wir sie bis vor die Haustür, bevor wir uns schon sehr ungeduldig unserem kleinen Einfamilienhaus näherten. Noch bevor der Seat sicher  auf seinem Parkplatz stand sahen wir die kleinen Rampen, die schon fertig waren. Wir mussten vor dem Gepäckausladen nachschauen. Tatsächlich es gibt einen fertigen Boden, wir konnten die Sessel, den großen Esstisch und die beiden Truhen auf ihre vorgesehenen Plätze stellen, einfach schön so zu Hause anzukommen. Das Gewitter und der Starkregen machte uns gar nichts aus. Drei Mal wurde die Waschmaschine noch vor Mitternacht beladen, die Wäsche konnte trotz Regen fast im Freien trocknen , es gibt ihn ja endlich diesen überdachten Platz. Nach dem wir am Morgen des 1.August Claudias Bett holen und aufbauen mussten, gab es ein Fast Food Menü. Claudia traff ihre Freundin  Steffi und deren Tochter, ja wir können gemeinsam ein spätes Mittagessen genießen , wo ? Natürlich im Garten, der überdachte  Platz wurde bereits eingeweiht, aber noch diese Woche soll es dann wirklich losgehen mit dem Grillen.

Wie wir erfahren haben, gibt es einige Kolleginnen Claudias, die unsere Reiseabenteuer mit verfolgen, und sogar ältere Menschen an unseren Erlebnissen teilhaben lassen. Falls unsere wirklich erlebten Geschichten auch nur einen Hauch von Freude in die Augen von betagten Mitmenschen zaubern, dann haben wir schon viel erreicht, vielen Dank Monika, dass du dir die Zeit nimmst unsere Fotos an deine und damit auch Claudias Kunden weiter zugeben.

Wir werden uns bemühen, besser zu werden , versprochen es gibt bald wieder etwas zu berichten meinen die Ladysontour.

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