Gemütlich durch Krakau

Nachdem wir am Samstag Abend noch die Altstadt besucht haben, die Geschäfte haben bis etwa 21 .00 offen, beschlossen wir den Sonntag ruhiger anzugehen.

Chillie und ich waren zwar wie immer gegen 6 Uhr morgens unterwegs, aber dann habe ich im Internet nach möglichen Tagestouren gesucht, die hohe Tatra mit Zacopane wäre nur    90 km entfernt, aber ob dort Wanderungen mit Hund möglich sind, war nicht heraus   zu finden, in allen Nationalparks sind Hunde nicht erlaubt.

Claudias Recherchen ergaben, dass ein künstlich aufgeschütteter 35 m hoher , Kosciuszko Hügel einen tollen Blick auf Krakau ermöglichen würde, mit Hund zu begehen? Wir waren nicht sicher und verwarfen unseren Plan, erst einmal gemütlich frühstücken, Claudia hat dann einige Fotos bearbeitet, unsere sehr großes gemütliches Ferienhaus war auch zum Chillen sehr gut geeignet. Schließlich starteten wir dann wieder in Richtung Tiefgarage Wawel , um uns im Judenviertel einfach treiben zu lassen, die Idee war auch sehr gut umzusetzen, kleine Geschäfte,  toll renovierte Häuser, daneben halb verfallene Häuser, wir schlenderten durch eine sehr abwechslungsreiche Gegend, vorbei an einigen Synagogen Treiben bei einem riesigen Second Hand Markt, stapelweise Kleidung, jede Menge wühlende und feilschende Kunden, ein nettes Treiben , wir wanderten gemütlich vorbei und suchten einen Weg ins Ghetto, Schindlers Fabrik konnten wir zwar nicht besichtigen, eine von uns hätte in etwa drei Stunden mit dem Hund warten müssen, aber das aus dem Film Schindlers List bekannte Tor und ein paar weitere eindrucksvolle Bilder wollte Claudia noch mit nach Hause nehmen.

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Die Mittagssonne meinte es gegen 13.00 Uhr schon sehr gut und wir fanden an einem Tisch in einem Kantine ähnlichen Lokal zwei freie Plätze, da eine amerikanische Studentin mit uns Hundebesitzerinnen gerne den Tisch teilte. Dankbar nahm Chillie die Chance war, ihr größer gewordenes Rudel zu bewachen und sich von der jungen unbekannten jungen Frau streicheln zu lassen, aber nach einigen Minuten lag sich vollkommen entspannt zwischen uns allen, den Kopf an die neue Bekanntschaft gelehnt und diese bedankte sich mit Streicheleinheiten. Die Sprachbarriere musste mit Hilfe von Karte und einfachem Hinzeigen überwunden werden, wir sollten vielleicht doch Polnisch lernen, aber so nahe an einem geschichtsträchtigen sehr gut besuchten Platz hätten wir uns wenigstens ein paar Englischsprachkenntnisse   von der Kellnerin erwartet, Fehlanzeige, aber das gegrillte Huhn und der Salat waren gut frisch und wirklich günstig (38 Zloty dh ungefähr 10 Euro, allerdings inklusive zwei Mal Wasserflaschen) . Nachdem wir uns etwas erholt hatten, wanderten wir entlang der Weichsel zurück in Richtung Wawel und beschlossen den Rest des heißen Sommertages auf der Couch zu verbringen, etwas zu lesen, die Fotos zu bearbeiten und einfach einmal das zu tun, wofür diese Tage auch da sein sollten, einfach nichts.

Dafür wollen wir am Montag bei der Heimfahrt noch kurz in Brünn vorbeischauen. Auch da gibt es eine nette Altstadt, wie ich bei Tripadvisor gesehen habe. Da werden wir wohl noch ein paar Eindrücke mitnehmen können, meinen die ladyson tour.

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