Eine besondere Stadtbesichtigung mit Schäferhündin

Eine recht erholsame Nacht in Ikea Betten ging mit einem kurzen Gewinsel zu Ende, auch in Polen müssen Hunde raus, Chillie hat offensichtlich einen inneren Wecker und so kramte ich meine vorbereitete bequeme  Hose , T-Shirt und Schuhe und machte mich gemeinsam mit unserer Hündin in grasbewachsen Umgebung des Vorortes von Krakau, vorbei an Bauarbeitern die schon Am Samstag um 6 Uhr morgens auf der Baustelle waren und loslegten.  Wir bewegten uns eine kleine Anhöhe hinauf und stellte   fest, es musste in der Nacht geregnet haben, denn das ungemähte Gras war feucht und rutschig, kein Problem für uns beide Chilli hat Krallen und meine Schuhe eine rutschfeste Sohle.

Das mitgebrachte Frühstück schmeckte wunderbar und wir konnten in einen windigen, aber trocknen Samstag starten, obwohl der Wetterbericht Regen prognostiziert hatte blieb es den ganzen Tag windig und bei maximal 23 Grad waren die Temperaturen ideal. Claudia hatte eine Parkgarage entdeckt, die von unserem Ferienhaus leicht zu finden war und nur einen kurzen Fussweg zur Old Town versprach. So war es dann auch, aber die Wawel Garage befand sich unmittelbar vor dem Wawel Hügel mit Festung , Krönungskirche und sehr dicken Befestigungsanlagen, Claudia konnte ungehindert ins Zentrum dieser Festung, aber Chillie und ich warteten geduldig, bis unsere Fotografin die wichtigsten Bilder in der Kamer hatte, Hunde dürfen die Festung nicht betreten, da sind die polnischen Aufseher sehr streng. Für uns war diese Vorgehensweise etwas befremdlich, aber andere Länder andere Sitten, Chillie wartete wirklich geduldig.

Als die Gruppe wieder vollzählig war, versuchten wir über Hinweisschilder und gut postierten Karten unseren Weg ins Zentrum zu finden.

Die e-Mobile für Guided tours waren überall anzutreffen, ebenso die wunderbar dekorierten Kutschen. Eine der vielen Straßen in die Olt Town führte uns an einen Standort mit solchen e-cars vorbei, ein netter Guide überzeugte uns mit einer Karte von Krakau und Bildern von Tuchlauben, Marienkirche, einigen Synagogen und Schindlers Fabrik, dass wir uns ihm ruhig anvertrauen können, die Hündin könne kostenlos mitfahren und einige Infos über Krakau könnten wir auch in Deutsch bekommen. Der Preis von 400 Sloty war sicher überteuert, aber wir wurden mit Chillie durch die ganze Altstadt gefahren, durch das Judenviertel, das Ghetto und auch an Schinlders Fabrik blieben wir stehen. Leider nicht nur wir, eine Unzahl an Touristen war einfach überall anzutreffen. Die Infos über die Gräueltaten an der jüdischen Bevölkerung wirkte noch eine Weile nach, aber wir verabschiedeten uns nach etwa 2 Stunden von unserem Guide, kannten nicht nur einige Plätze Krakaus sondern auch seinen Hund Lucky und erfuhren unter anderem, dass die Polen Oldtimer lieben.

 

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HardRockCafé

Nach dem obligaten Besuch im Hardrock Café, direkt an den Tuchlauben entschlossen wir uns, ins Ferienhaus zurück zu fahren, eine kleine Gemischtwarenhandlung in unmittelbarer Nähe des Hauses auf zu suchen und ein kleines Mittagessen zu genießen. Eine etwas länger Pause gönnten wir uns auch, aber ab 18 Uhr setzten wir uns wieder nach Krakau ab, Die Parkgarage und den Weg zu den Tuchlauben kannten wir und so schlenderten wir durch die Altstadt an unzähligen Kirchen und netten Häusern vorbei und waren wirklich froh, dass wir durch unseren Guide einen Überblick erhalten hatten. In einem kleinen Laden erstand ich noch eine Tasche und Claudia eine rosa Sonnenbrille. Dann aber fanden wir, dass es Zeit würde ins Ferienhaus zurück u fahren. Auch wenn die Abendstimmung in Krakau wirklich angenehm ist, auch wir Ladys on Tour werden müde und vor allem unsere Hündin war froh im Haus zu sein, während ich noch fleißig tippte schlief Chillie tief und fest auf einem der vielen Sofas und ich bin sicher sie träumt von vielen Menschen, die ihr wie immer verträumte Blicke zuwerfen, sie streicheln und bewundern. So ein schöner braver Hund, da darf man sich ruhig intensiv erholen.

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Straße zu dem Ferienhaus

Morgen soll es nochmals ins Judenviertel und ins Ghetto gehen, aber für heute Samstag sagen wir Gute Nacht!

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