Wann bitte blühen die Rosen auf der Insel Mainau ?

Wir , die Ladies on tour waren diesmal in Begleitung von Manuel, einem langjährigen Freund Claudia. Innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal auf der Insel Mainau, die Fotos vom Vorjahr waren auf unerklärliche Weise einfach verschwunden, aber die Insel  Mainau war und ist immer eine Reise wert.

Wir hatten diesmal eine wirklich netten Ferienhaus Lila im Bregenzer Wald genau in Hittisau gebucht. Chilli war natürlich mit und die gepackten Koffer waren ein sicher Zeichen, es geht wieder einmal los.

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Leider erst gegen 14 uhr ins Ländle starten. Die Reiseroute durch München war durch einige Baustellen recht mühsam und einige Staus machten ein rechtzeitiges Ankommen wirklich schwierig. Es gibt aber keine Geschwindigkeitsbegrenzungen in Deutschland , unser Seat hat eine Höchstgeschwindigkeitsangabe von 194 km/ h, nein es geht wesentlich besser 211 km/h auf der deutschen Autobahn war über einige kurze Strecken möglich. Wir kamen zwar immer noch etwas zu spät, aber wir erreichten unser Haus Lila noch so, dass wir die Schlüssel übernehmen konnten, drei Schlafzimmer, eine groß Küche in einem alten Bregenzer Wälderhaus war wirklich toll, sogar Chilli fand ein eigenes Schlafsofa.

Wie kommt man mit dem Auto auf die Insel Mainau ? Eigentlich mit dem Schiff, aber Chilli und Wasser, nein das geht gar nicht, wir suchten eine Route mit dem Auto. In etwa 2 Stunden  sollten wir die Insel betreten können. Was wir erst beim Grenzübertritt bemerkten, die Route führte fast zur Gänze über die Schweiz, wer hatte die Pässe ? Die lagen im Haus. Wir brauchen für die Schweizer Autobahn eine Vignette, der nette Schweizer Zöllner winkt uns durch, am Auto klebt eine grüne Vignette, Sloveniens Vignette scheinen ähnlich wie jene der Eidgenossen zu sein. Wir fahren „ ganz entspannt „ bis Konstanz, dann wieder einige Kilometer in Deutschland und endlich, nach dem gefühlten 35. Kreisverkehr  waren ganz nahe der Insel. Chilli sah die ersten kleinen Bäche, ein Schlammbad zum Auftakt, aber das soll ja sehr gesund sein. Hunde dürfen kostenlos  auf die Insel mitgenommen werden. Das Wetter war für den Besuch ideal, kein Regen, sogar einige Sonnenstunden und jede Menge Blumen, ABER die Rosenblüte war fast vorbei, nur wenige Knospen, dafür aber viele verblühte Rosen, Claudia war etwas enttäuscht, aber zum Fotografieren fand sie trotzdem genug und Chilli, mit vielen anderen Hunden auf der Insel, die Nase ständig am Boden, die Wiese ideal zum Rollen, einigen Rüden, die ihr zu nahe kamen, musste unsere lady mitteilen, „ ich habe kein Interesse „, aber sonst war und ist sie eine tolle Begleiterin, bewundernde Blicke von vielen Seiten, viele meinen, dass sie eine junge Hündin sei, mit 8 ½ Jahren ist sie aber schon in die Jahre gekommen, aber das sieht man ihr wirklich nicht an. Wir durchstreiften die Blumeninsel ganz intensiv , jede Menge Fotos wurden dann doch geschossen. Ins Schmetterlingshaus dürfen Hunde nicht hinein, aber Claudia und Manuel bewunderten die Schmetterlinge, Chilli wartete extrem brav sich von den Strapazen des Vormittages erholend  vor meinen Füssen. Die älteren Herrschaften auf der Nachbarbank waren wirklich begeistert, so ein hübscher braver Hund, man sieht sie ist in sehr guten Händen, ein klein wenig stolz durfte ich da schon sein.

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Die Schmetterlingsbewunderer kamen auch bald wieder und wir setzten uns in Richtung Parkplatz ab, eine gemütliches , verspätetes Mittagessen war auch noch möglich und dann wollten wir eigentlich ohne groß0e Verzögerung zum Auto. Ein Schwan durchkreuzte unsere Pläne, einige Touristen aus Japan waren von dem pfauchenden die Flügel spreizenden Schwan so begeistert, dass wir unsere Hündin wieder in Richtung dieses Tieres scheuchen lassen mussten, die Fotos waren sicher super, wir hätten auf dieser Begegnung verzichten können. Aber jetzt konnte sie endlich ans Wasser, einige Steine in die Fluten ein flaches Ufer, Chilli war in ihrem Element und die Fotokameras in unserer Umgebung liefen nahezu heiß, ein Schäferhund in voller Aktion, was für ein beeindruckender Anblick, auch kleine Kinder blieben eine Zeit lang bewundernd stehen.

Die Rückfahrt nach Bregenz wieder ohne Pässe und Vignette war wieder ohne Schwierigkeiten möglich, danke an die Busse, die den Schweizer Zoll beschäftigt haben.

Wir wollten aber noch nach Bregenz fahren, denn die Seepromenade wieder mit Schwänen, die pfauchten und das Gefieder spreizten war trotz Regen ein Erlebnis. Wir konnten sogar die Seebühne direkt besichtigen, sie steht schon fast unter Wasser, hoffentlich sind Tänzer und Sänger nicht wasserscheu.

Ein gemütliches Eis in einem Cafe am Bodensee und dann noch ein kleiner Stadtbummel, schon im leichten Regen sollte diesen Tag abschließen. Mit Blick auf die Pfänderbahn, eigentlich sollten wir morgen diesen Hausberg von Bregenz erkunden, aber die Wetterprognose ist für dieses Unterfangen nicht vielversprechend, wir werden sehen, wo wir auf den Heimweg noch vorbeischauen, aber sicher keine Schweizer Autobahn oder doch, Vaduz wäre etwa eine Autostunde entfernt.

Was aber gibt es in Hittisau Bewunderswertes, eine sehr naturbelassene Umgebung, und ein kleiner Bach, der bei diesen extremen Regenfällen zu einem reißenden Fluss geworden ist, der Bäume mitreißt und sicher auch für Chilli eine Gefahr geworden wäre, Claudia war entsetzt, trotz der extremen Fließgeschwindigkeit, den hohen Wellen und Wasserstrudel, die sich gebildet hatten, wollte Chilli ins Hochwasser, wir fanden eine einzige Möglichkeit, sie  an den Bachrand zu lassen, nur nicht zu nahe an diese entsetzliche braune Brühe, ich kann gar nicht hinsehen, meinte Claudia

Chilli verstand nicht, warum Frauli so hektisch wurde. Aber wäre auch nur der Funke einer Gefahr für ihre Hündin entstanden Claudia wäre hinterhergesprungen.

Es  ist aber alles gut gegangen, wir waren nach kurzer Panik wieder im Haus Lila.

Für unsere Hündin würden wir wohl alle extrem viel riskieren, auch das wissen wir nun, wir Ladys on tour haben unendlich viel Schönes erlebt und genießen dies auch, aber falls eine von uns in eine gefährliche Situation geraten sollte, sind wir sicher füreinander da.

Auch unsere Reisebegleiter können sicher sein, wir lassen niemanden in kritischen Situationen allein, aber diese gibt es sicher ganz selten  bei den Unternehmungen der Ladys on tour.

Manuels Endrücke:Datei 20.06.16, 14 04 27

Zum ersten Mal war ich mit Ladysontour unterwegs. Claudia kenne ich schon einige Jahre und ist eine gute Freundin geworden. Wenige Tage vor der Reise lud sie mich zu sich nach Hause ein, wo ich ihre Tante Renate kennen lernte. Mit Chillie hatte ich kurz vorher das Vergnügen, als wir gemeinsam an der Schwechat spazieren waren, was für sie ein wahres Vergnügen war. Denn schon am Weg dahin, kam ich ungewollt in ein Kräftemessen mit dem Schäfer-Husky Mischling, ich war somit in einem kostenlosen Fitnessprogramm. 🙂 Ich freute mich schon sehr auf die Reise, zumal ich das westliche Österreich, das Dreiländereck und den Bodensee bisher nicht kannte und ich immer schon mal dorthin wollte.

Obwohl es nur ein voller Ausflugstag war, war ich sehr begeistert und fasziniert von den vielen Eindrücken und Begegnungen. Auch wenn das Wetter am Abend nicht mehr so schön war, genoss ich es sehr bei einem Eis beim Bodensee zu sitzen. Auf der Insel Mainau hat es mir besonders gut gefallen. Mein Fotoapparat musste deswegen sehr darunter leiden, aber weil er noch funktioniert, hat er es mir wohl verziehen. Während die Ladys die Führung des Autos, bzw. der Strecke übernahmen, konnten Chillie und ich es uns auf der Rückbank gemütlich machen. Chillie ist darin sehr gut, denn ich war auch auf einmal komplett weg und hab geschlummert. Es gibt ein schönes Sprichwort, das besagt „Gegensätze ziehen sich an“, aber es war doch sehr unterhaltsam und lustig, wenn ich die Ladys mit meiner Vorliebe zur Perfektion etwas reizen konnte. 😄 So wurde es nicht langweilig.

Ich hoffe die Ladys waren trotzdem mit mir zufrieden und hatten Spaß mit meiner Gesellschaft. Ich habe mich jedenfalls sehr wohl gefühlt. Ein großes DANKESCHÖN Renate, Claudia & Chillie für das schöne Wochenende und, dass ihr mich mitgenommen habt. Ich freu mich schon auf die nächste Reise mit Euch.

Herzlichst, Manuel

 

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